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Viva New Vegas


Nach langem warten habe ich nun Fallout New Vegas in meinen Händen und habe schon insgesamt 30 Stunden gespielt. Der neueste Teil sieht genauso aus, wie Fallout 3, macht aber vieles anders. Die Engine ist die gleiche geblieben und auch viele Texturen wurden übernommen. Allerdings ist das Wasteland von New Vegas belebter, als das Wasteland von Washington. An jeder Ecke blühen Pflanzen, die man ernten und zu Gesundheitstränken, Gegengiften und vielen anderen Dinge verarbeiten kann. Es lohnt sich alles mitzunehmen, was man findet. Diese Pflanzen kann man auf jedem Lagerfeuer kochen, das man findet. Das Prinzip ist von der Werkbank aus Fallout 3 bekannt.
Auch die Werkbänke gibt es wieder. Es gibt aber zwei Typen von Werkbänken, die klassische und die spezielle Werkbank für Munition. Hier kann man diesmal auch Munition herstellen. Außerdem kann man auch wieder Dinge wie die Kronkorkenmine basteln.
Am Dialogsystem ist einiges passiert: Man bekommt mit Rot signalisiert, wenn man einen Dialog nicht packen könnte. Dabei wird dir der jeweilige Wert des Talents angezeigt und den, den du brauchst. Man kann die Dialoge auch schaffen, in dem vorher das entsprechende Talentheft liest. Diesmal gibt es auch Hefte, die nur temporär wirken, aber Werte zum Beispiel kurzzeitig um +10 anheben können. Somit kann man auch schwierige Dialoge und Aufgaben schaffen.
Die temporäre Wirkung hat auch bei vielen anderen Aktionen Einzug gehalten. Nahrung füllt über einen gewissen Zeitraum die Trefferpunkte auf, nicht mehr sofort wie bei Fallout 3. Stimpaks wirken sofort, allerdings nur im normalen Modus. Im Hardcore Modus ist dies leider nicht so einfach. Die Stimpaks wirken auch temporär und man muss einen Arzt aufsuchen bei schlimmen Verletzungen. Ich hatte angefangen, im Hardcore Modus zu spielen, aber das stresst zu sehr und der Flow geht verloren. Im Hardcore Modus ist man hauptsächlich damit beschäftigt, den Charakter am Leben zu halten. Moment, das ist Sinn des Spiels? Ja, aber man muss trinken, weil man sonst dehydriert, man muss schlafen, man muss zum Arzt und man stirbt leider das eine oder andere Mal, wenn man sich an diese Pflichttätigkeiten nicht hält.

Das Waffenarsenal ist erweitert worden und ich habe schon schöne Dinge wie die Gaussgun oder eine Prototypen-Laserwaffe gefunden. Es gibt auch diesmal unterschiedliche Munitionen, ja nach Anwendungsgebiet. Die Rüstungen haben in Fallout New Vegas mehr Effekt, als das einfache reduzieren von Schaden. Mit spezielle Munition kann man gerüstet Feinde leichter knacken, während man mit Splittermunition Weichziele ohne Rüstung besser verwunden kann.
Mit normaler Munition hat man bei Rüstungen nur wenig Erfolg.

Die Story will ich nicht spoilern, deshalb nur soviel, dass New Vegas eine gute Storyline bietet. Man kann sich hier schneller in die Scheiße reiten, als bei Fallout 3. Es fällt schwer, es jedem Recht zu machen, aber man muss auch zusehen, wo man selber bleibt, bzw. welchen Handlungsstrang man verfolgt. Viele Quests überschneiden sich auch (Van Graff und Crimson Caravan z.B.). Man muss drauf achten, wie man die Quests löst und ob man wirklich alle Fakten kennt. Es ist also auch mehr grübeln angesagt, als bei Fallout 3, was mir persönlich sehr viel Spass macht.
Fallout New Vegas sieht aus wie Fallout 3, aber man merkt sehr schnell, dass es nicht Fallout 3 ist. Man hat die Engine und das System vom Vorgänger mit kleineren Änderungen übernommen, aber ansonsten ist alles neu. Ab und zu läuft einem ein RAD Skorpion oder eine Riesenameise über den Weg, einer der wenigen Bekannten aus Fallout 3.



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