Bands aus Ozeanien

Zur Zeit kommen einige Bands an den Start, die von der anderen Seite des Planeten kommen. Großen Erfolg hatten Empire of the Sun aus Australien. Vielen Serienjunkies wird auch die Band Flight of the Conchords ebenfalls aus Neuseeland was sagen. Das sind die bekanntesten Bands zur Zeit aus Ozeanien, aber es gibt auch einige Bands, die noch unbekannt sind, aber eine ähnlichen Sound wie Empire of the Sun machen. Das ist eine Mischung aus Indie, Electro oder teilweise auch Rock. Die Australier Van She machen einen sehr abwechslungsreichen Sound, der schwer zu definieren ist. Das Album "V" und die EP "Van She" haben noch einen ziemlichen Indie-Rock Sound mit wenig elektronischen Elementen. Hier mal die Single Strangers.



Die Remixe, die Van She machen sind ein ziemlicher Kontrast zur Musik der Band. In meinem Original oder Fälschung Posting hatte ich schon die Coverversion von Blue Oyster Cults - Don`t fear the Reaper präsentiert (den man auf der Van She Homepage für lau downloaden kann), die elektronisch ausfällt, passend mit der Stimme des Frontmanns Nicky Routledge ein sphärischen Sound bildet. Die meisten Remixe vermitteln einen ähnlichen Sound, der von Van Shes sonstigen Veröffentlichung abweicht. Einen wirklichen guten Remix haben Van She von Lesley Feists One Two Three Four gemacht.

Feist - 1234 Van She Tech Remix

Der Sound ist dem von Don´t fear the Reaper ähnlich, und gefällt mir besser, als der Boys Noize Remix zu My Moon My Man. Außerdem haben Van She Remixe für die Klaxons, Sugarhill Gang, Empire of the Sun und Daft Punk gemacht.
Eine weitere Band die einen sehr elektronischen Sound macht ist Miami Horror. Die Australier sind wie Van She auch für ihre Remixe bekannt. Wie Vans She haben Miami Horror eine EP und ein Album veröffentlicht. Sehr gelungen ist das Video zu der Single Don´t be with her, das im cheesigen 80iger Look daher kommt.


Bei den Remixen bleiben Miami Horror ihrem Band Sound treu. Alles klingt elektronisch und durch die Synthies und Drums sehr nach 80iger Synthiepop. Für The Presets, Stardust und einige andere Bands haben Miami Horror Remixe aufgenommen.
Am Anfang hatte ich schon Empire of the Sun erwähnt. Die Australier hatten auch in Deutschland erfolg mit der Single Walking on the Sun. Der Sound ist auch elektronisch angehaucht, kommt aber eher locker luftig daher.



Das komplette Album fällt in dem Sound aus und eignet sich perfekt für einen Chillout Sonntag.
Bei allen Bands kann ich nur sagen, das reinhören lohnt sich. Teilweise kann man auch auf den Seiten der Bands kostenlos Remixe und Songs abstauben.

DJ Zubehör: Tonetable



In den unweiten des iTunes Appstore bin ich auf eine wirkliche richtig gute App gestossen. Da ich regelmäßig Platten auflege und kein Bock habe mehrere Kilos an Vinyl rumzuschleppen, habe ich ein professionelles DJ System und zwar Serato Scratch. Das kann man zwar voll mit dem Rechner bedienen, man hat aber dabei kein haptisches Feedback. Außerdem sieht klicken auf dem Rechner auch scheiße aus beim auflegen. Deshalb lege ich mit einem speziellen Vinyl auf zwei Platten Spielern (Technics 1200MKII) auf. Die App, die ich nun gefunden habe, heißt Tonetable.
Diese App bildet auf dem iPad/iPhone ein virtuelles Interface ab, das sich aber wie echtes Vinyl bedienen lässt. Man kann pitchen, scratchen, analog den Song anlaufen lassen, wie beim echten Plattenspieler. Das Interface ist extrem reduziert, hat aber alles, was man braucht. Die Oberfläche lässt sich farblich anpassen und auch die Größe und Lage des virtuellen Vinyls. Die App ist für solche Bedürfnisse die absolute Killerapp. Klar denken einige jetzt, dass 2 iPads zum auflegen eine wenig teuer sind mit 500€ pro Stück, allerdings kostet das auch ein Technics 1210/1200 Plattenspieler. Dazu kommen noch Transportcases und Tonabnehmer. Mit denen kann man allerdings nicht ins Internet oder Mails abrufen oder einen Text schreiben. Ich werde mein iPad jetzt zum auflegen mitschleppen, falls sich ein Plattenspieler verabschiedet, hat man eine Backup Möglichkeit, die nicht 14 Kilo wiegt. Das einzige, das mich an Tonetable stört, ist die Animation der Schallplatte. Die hat etwas Latenz bei der Darstellung auf dem iPad, aber keine Latenz in Serato Scratch. Da muss man noch ein wenig nachlegen. Die App kostet 5,49€ und ist es auch jeden Cent wert. Sie ist kompatibel zu Traktor DJ, Serato Scratch und M-Audio Torq.
Hier noch ein schönes Demo Video von DJ Sub Zero aus Miami

iOS Tech Demo: Epic Citadel


Vor einigen Wochen wurden von Apple, auf einer Keynote, die neuen iPods vorgestellt. Auch neue Software und zukünftige Builds des iOS wurden gezeigt. Was mich als Zocker wirklich begeistert hat, war die Tech Demo von Epic Games (u.a. Gears of War) für die ans iOS angepasste Version der Unreal Engine 3. Zu diesem Zweck hat Epic Games eine Zitadelle mit vielen Details und ein wenig Land drumherum gebaut. Alles sieht wirklich extrem gut aus. An einigen Stellen sieht man noch mangelhafte Texturen, aber an sich läuft die Engine ziemlich flüssig ( zumindestens auf meinem iPhone 4/iPad). Die Lichteffekte sind auch wirklich gut gemacht, mit Blendeffekten, spiegelnde Flächen, Licht und Schatten Effekten, alles was man auch von den großen Konsolen her kennt, wenn auch nicht die aktuellen Generation. Epic Citadel ist eine beeindruckende Demonstration, was auf den iOS Geräten möglich ist, allerdings muss man sich die Demo nochmal angucken, wenn animierte Figuren hinzukommen. Das ist jetzt noch nicht der Fall.




Songs, von denen ich nicht wusste, dass es ein Video dazu gibt - Teil 2

Simian Mobile Disco sind ein Electropop Duo aus England. Bekannt geworden sind die beiden Musiker als Remixer unter andrem für Air, Klaxons und Muse. Letztes Jahr haben Siman Mobile Disco ihr zweites Album Temporary Pleasure veröffentlicht, auf denen auch Kollaborationen mit anderen Bands entstanden sind (Gossip, Hot Chip, Yeasayer). Die einzige ausgekoppelte Single ist Audacity of Huge, wobei ich bis vor einer halben Stunde nicht wusste, das es ein Video dazu gibt. Das gesamte Album kann ich übrigens wärmsten Empfehlen. Speziell den Song Cruel Intensions mit Beth Dito!

Red Undead Redemption

Der Trend geht zur Zeit ganz klar zum Zombiemodus. Call of Duty: World at War hatte damit angefangen, einen Nazi Zombie Modus ins Spiel zu integrieren, der (natürlich) aus der deutschen Version entfernt worden ist. Auch Call of Duty: Black Ops wird wieder einen Zombie Modus haben, vermutlich diesmal mit Russen Zombies.
Bei Red Dead Redemption wird es nun einen eigenen DLC geben, der eine Zombie Episode beinhaltet. Der Trailer ist inzwischen erschienen und der DLC wird ganz kreativ Undead Nightmare heissen. Da ich ein Fan von Zombiespielen bin, ist es für mich ein Pflichtdownload. Der Preis wird bei 800MS Points liegen (PS3 knapp zehn Euro). Über den Umfang des Downloads ist noch nichts bekannt.

Duck Sauce - Barbra Streisand

Duck Sauce ist ein Duo, bestehend aus Armand Van Helden und den bekannten DJ und Remixer A-Trak. Die beiden haben sich bereits letztes Jahr zusammen gefunden und die EP Greatest Hits veröffentlicht. Bekanntester Track ist aNYway. Die neue Nummer Barbra Streisand klingt extrem nach Disco, hat aber durchaus Ohrwurmcharakter. In dem passenden Video dazu sind viele andere Musiker zu sehen wie The Quest, Kayne West, Pharell, Chromeo und viele andere.

Platten: Coeur de Pirates

Coeur de Pirates bedeutet übersetzt Piratenherz. Wer allerdings Lieder im Stil von Flogging Molly erwartet liegt falsch. Am besten lässt sich der Stil als moderne Chanson beschreiben. Coeur de Pirates besteht eigentlich nur aus der Kanadierin Béatrice Martin. Dies fällt besonderes durch ihr äußeres auf, da sie auffällig tätowiert ist und aussieht wie ein typisches Suicide Girl.
Bekannt ist Béatrice Martin über ihre Myspace Seite geworden, auf der sie 2008 einige ihrer Chansons einstellte. Zuvor spielte sie in einer (Post) Hardcore Band, was optisch auch zu ihr passt.

Das Album ist wirklich bezaubernd, auch wenn ich weder Fan von Chansons noch französischer Musik (abgesehen von French House) bin. Die Stücke sind reduziert, klingen nicht überproduziert, wie bei einigen Jazzproduktionen die zur Zeit gehypte werde. Dazu kommt Béatrice Martins wunderbare Stimme, die eigentlich das zentrale Element ihrer Songs ist. Die Platte lohnt auf jeden Fall, vor allem bei der dunklen Jahreszeit. Musik zum kuscheln!


(Bild: CC by Nicolas Esposito)

Blackberry PlayBook


(via Blackberry)

Gestern hat RIM auf der alljährlichen Entwicklerkonferenz für Blackberry Software ein neues Produkt vorgestellt und zwar ein 7 Zoll Pad. Der Name des Pad ist PlayBook, den ich etwas unglücklich gewählt finde, da das Tablett hauptsächlich auf Businesskunden zielt.
Die Innereien des Playbooks sind gut gewählt. Der Prozessor ist bereits ein Dual-Core Arm Prozessor der A9 Reihe, der mit (Dual) 1Ghz getaktet. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 1GB Ram und die interne Flash Speicher hat wahlweise 16GB oder 32GB. Zu den Schnittstellen gehört Wlan nach N-Standart, Bluetooth und einen HDMI Port. Zur weiteren Kommunikationanbindung hat das PlayBook zwei Kameras. Die Frontkamera löst mit 2 Megapixel auf und die rückseitige Kamera mit 5 Megapixel. Der Display hat eine Auflösung von 1024x600 Pixeln.
Das Betriebssystem ist eine Entwicklung von QNX, die seit längerem Betriebssysteme für Entertainment- und Navigationshardware in Autos produzieren. Anfang des Jahres wurde QNX von RIM erworben. Das OS sieht sehr nach WebOS aus und lässt sich wie im Demo Video zu sehen ist ähnlich bedienen. Das OS unterstützt natürlich auch Apps und verschiedene Audio- und Videocodecs. Außerdem beherrscht das Pad HTML5 und Flash. Zum Preis ist noch nichts bekannt. Die Veröffentlichung soll erst 2011 stattfinden.
Auf den ersten Blick macht das PlayBook vieles besser, als das iPad. Der Dualcore A9 und der 1GB große Arbeitsspeicher sollte eine hohe Performance des Tabletts ermöglichen. Die große Formatauswahl ist aus meiner Sicht ein Killerfeature und natürlich die Ausgabe via HDMI. Der Display ist ausreichend groß, aber 10 Zoll wäre besser. Entscheidend wird auch die Displayqualität sein, ob es nun eine IPS Panel oder TN oder sonst was ist. Da trennt sich auch die Spreu vom Weizen. Insgesamt sehe ich das PlayBook als größeren Konkurrenten fürs iPad, als die ganzen Andriodpads. Die sind zwar günstig, aber Android merkt man an, das es nicht für Tabletts gemacht wurde. Ich habe einige Androidpads in der Hand gehabt, aber keins war auch annähernd auf dem Niveau des iPads.

Fallout New Vegas TV Spot

In gut vier Wochen ist es soweit, dass Fallout New Vegas erscheint. Anbei der TV Spot, der im Amerikanischen Fernsehen läuft. Die Collectors Edition habe ich schon vorbestellt.

Original oder Fälschung

Am Wochenende hatte ich mal wieder beim auflegen die obligatorische Diskussion, warum ich eine Coverversion spiele und nicht das Original. Meine Antwort wie immer: "Weil ich das Original scheiße finde". Was mir dabei häufiger auffällt, das die Leute anscheinend sich gar nicht eingestehen, dass eine Coverversion manchmal besser ist, als da Original. Mal musikalisch, mal die Interpretation und manchmal entsteht was komplett Neues. Und das finde ich sehr spannend.
Genauso spannend finde ich Mashups, bei denen zwei Songs ineinander gemischt werden und etwas komplett neues entsteht. Es gibt auch Remixes, die etwas ganz neues entstehen lassen.
Hier will ich mal ein paar Song vorstellen, die exemplarisch dafür nehme, das ein Cover manchmal besser oder zu etwas komplett Neuen wird.

Ein Song, den viele aus der Peugeot Werbung kennen ist Yukseks Tonight, die halt eine typische französische Electronummer ist.


Die Indie Band The Bewitched Hands on the Top of Our Heads hat aus Tonight eine wunderbare Indie Folk Nummer gemacht, die ich gefühlt noch eine Millionen Jahre hören kann, ohne dass sie langweilig wird.




Einen Song den ich gerne auflege, ist Boys of the Summer, aber nicht von Don Henley sondern von den Ataris. Hier das Original:


Don Henleys Version ist nett, aber nur wenn man auf 80s Pop Rock steht. Die Version von The Ataris ist schneller, rockiger und hat einen deutlich höheren Mitgröhl-Faktor, womit sie mir persönlich mehr Spass macht.




Noch ein weiteres 80s Beispiel ist George Michaels Faith, die Cover Version kennt wahrscheinlich jeder, da sie Limp Bizkit zum Durchbruch verhalf.

Limp Bizkits Version ist inzwischen selber zum absoluten NuMetal Klassiker geworden. Auch hier: härter, schneller und mitgröhlen!



Das man nicht immer Gutes von Gestern covern muss, zeigen Lily Allen und Mark Ronson. Das Original Oh my God ist bekannt von den Kaiser Chiefs.


Die Coverversion von stammt von Marc Ronson und gesungen wird es von Lily Allen. Es ist der typische Ronson Sound, der in Richtung New Soul geht. Auf jeden Fall eine schöne Nummer.




Ein weiterer Song, von dem ich anfangs nicht wusste, das es ein Cover Song ist, stammt von der australischen Band Van She. Sie covert Blue Oysester Cults Don´t fear the Reaper so weit ab vom Original, dass es schwer fällt, den Song als Cover zu identifizieren.

Van She hat draus eine eher langsame sphärische Nummer gemacht, die ich aber total super finde. Das weicht doch sehr deutlich vom Original ab.




Ich könnte jetzt noch gefühlt 1000 Beispiele bringen, von Original und Coverversion, aber dafür reicht der Platz hier nicht. Es gibt noch ein paar Bands zu erwähnen, die nahezu ausschließlich Covern. Dazu gehört Moog Cookbook, die jedem Song den typischen Moog Synthesizer Song verpassen. Das wahrscheinlich beste Cover von Moog Cookbook ist zusammen mit Tom Jones entstanden und zwar covern sie Carl Douglas Kung Fu Fighting.
Eine weitere Band, die ausschließlich covert ist Nouvelle Vague. Die Band verarbeite jeden Song zu einer Easy Listening Nummer. Inzwischen sind schon drei Alben erschienen. Dann fällt mir noch Senor Coconut ein, der hauptsächlich Songs als Bosa Nova Version covert. Und nicht vergessen darf man Richard Cheese, der auch schon einige Alben rausgebracht hat. Der Sound ist wirklich sehr cheesig und covert alle Songs als Lounge Version. Das teilweise sehr abgedreht, aber hörenswert.
Zu erwähnen ist auch noch das Youtube Duo Pomplamoose, die ihren ganz eigenen Sound dem Original hinzufügen. Die Stimme der Sängerin ist der Hammer. Auf dem Youtube Channel sind etliche weitere Coverversionen zu finden.


So, zum Schluss mein absolutes Lieblingscover, das auch total trashig ist, aber für mich als Trekkie auch irgendwie Pflicht!
 

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